Überwinterungsbiotop für Amphibien im Gedenken an Prof. Dr Günther Reichelt 

Naturschutz ist längst keine Privatsache mehr
Professor Dr. Günther Reichelt (26.Oktober 1926 bis 01.05.2021)

Am 1. Mai 2021 starb ein guter Freund, Mentor zur Wegelagerei und Vorbild Professor Dr. Günther Reichelt.

Günther Reichelt stand unserem Verein sehr nahe und wäre sicher Wieder-Gründungsmitglied geworden, wenn er noch gekonnt hätte. Die Ziele des Vereins der Freunde der Natur Hüfingen decken sich mit den Seinen und am Behlaer Weiher führen wir einen Teil von seinem Lebenswerk fort.

Aus diesen Gründen möchten wir ihm am von ihm errichteten Biotop, am kleinen Wuhrholz, dem “Reichelt Biotop” in Donaueschingen, ein Denkmal in Form eines Überwinterungsbiotops für Amphibien setzen.

Reichelt Biotop am Riedsee

Das Biotop soll aus mehreren Muschelkalk-, Granit- oder Gneisblöcken bestehen. Die Idee einer “baaremer Muschelkalkpyramide” soll auf jeden Fall verfolgt werden, falls machbar. In der Mitte soll ein großer Stein sein mit der Inschrift:

Zur Erinnerung an
Prof. Dr.
Günther Reichelt 
(1926-2021)
und seine Verdienste
für den Naturschutz.

Freunde der Natur Hüfingen 
2023

Eventuell noch der Satz: Naturschutz ist längst keine Privatsache mehr. Dies in Abhängigkeit vom Stein.

Der große mittlere Stein wird von mehreren kleinen umringt und auch stabilisiert. Die Hohlräume bieten Amphibien, Insekten und auch Reptilien ein geschütztes Winterquartier.

Das Überwinterungsbiotop wird etwa 5000 Euro kosten und wird am neu gestalteten Riedsee aufgestellt werden.

Die Freunde der Natur Hüfingen bitten um Spenden für dieses Vorhaben.
Alle Spender (die möchten) kommen auf unsere Sponsorenseite.

Freunde der Natur Hüfingen e.V.
DE11 6945 0065 0151 0739 22
SOLADES1VSS
Sparkasse Schwarzwald-Baar
Stichwort: Reichelt Biotop

Saatgänse… seit 1994 sind die treuesten Wintergäste der Baar, seit Jahrhunderten bekannt und bezeugt, nur noch ein Wintermärchen – es war einmal. So wie die anderen Wintergäste aus dem hohen Norden, die schönen Singschwäne mit den “gemalten Augen  (…);  so wie der trillernde Brachvogel im Ried; so wie die über dem Mittelmess balzend im Sturzflug meckernde Bekassine. Selbst die auf den Wiesen fast überall gegenwärtige laute Brutgenossenschaft der Kiebitze ist Vergangenheit. Wo sind die Hunderte von Tafelenten auf der Donau? Wo die Rebhühner, wo der auf den Bulten und Schollen knicksende kleine Steinschmätzer? Und wo ist das schwefelgelbe Gewoge der Trollblumen, das tiefe Rot des Knabenkrauts, wo sind die goldenen Sterne des Spatel-Greiskrauts, die Silberflöckchen der Wollgräser, und wo … Ja, wo sind sie geblieben?
Doch wer sie nicht kannte, wird ihnen auch nicht nachtrauern. Und wir, die den Verlust beklagen was haben wir für sie getan?

Prof. Dr. Günther Reichelt